Wiener Dog

Originaldauer
85 min
Regisseur
Todd Solondz
Besetzung
Keaton Nigel Cooke, Tracy Letts, Julie Delpy
Sprachen
Deutsch, Englisch
Erscheinungsjahr
2016
FSK-Angabe
12 Jahre
IMDb-Rating
5.9/10
  • SD
    € 4,99
  • HD
    € 5,99

Handlung

In den USA gehören Dackel, gemeinhin der Inbegriff der Gemütlichkeit, zu den am häufigsten gezüchteten Hunderassen. "Wiener Dog" nennt sie hier der Volksmund, und so nennt sie auch Todd Solondz jüngste Indie-Komödie. In vier mal melancholischen, mal schreiend komischen Episoden erzählt der Film von einem Dackel, der durch die Leben einer Handvoll schräger und liebenswerter Charaktere tippelt.

Zunächst landet der Hund im kühlen Designerhaus von Danny (Tracy Letts) und Dina (Julie Delpy). Vater Danny bringt Wiener Dog als Geschenk für Sohnemann Remi (Keaton Nigel Cooke) mit, der das Tier sofort ins Herz schließt und dem es egal ist, dass der Hund schon mal das halbe Sichtbetonhaus zuscheißt. Mutter Dina sieht das naturgemäß weniger entspannt und lässt den Dackel erst kastrieren, später will sie ihn gar einschläfern lassen.

In der Tierklinik rettet Dawn (Greta Gerwig) dem Unglückshund in letzter Sekunde das Leben und bricht mit ihm und ihrem ehemaligen Schulfreund Brandon (Kieran Culkin) zu einem Roadtrip auf, der sie zu Brandons Bruder und dessen Frau führt.

Schon wenig später hat sich Wiener Dog ein neues Herrchen gesucht: Er lebt nun in New York, als Schoßhund des Filmprofessors Schmerz (Danny DeVito), der weder gute Drehbücher schreiben kann noch den richtigen Plot für sein eigenes, verkorkstes und einsames Leben kennt.

Die letzte Station des Dackels in diesem kleinen bezaubernden Film ist dann tatsächlich so etwas wie eine Endstation: Er landet ausgerechnet bei der mürrischen Alten Nana, die ihn auf den wenig charmanten Namen "Tumor" tauft. Gespielt wird diese zynische Frau von Ellen Burstyn.

Auch wenn seine Figuren mitunter vom Zynismus zerfressen sind - Regisseur Solondz blickt auf sie voller Liebe und Verständnis. Das ist es, was "Wiener Dog" ausmacht: Der Film schöpft seinen Humor nicht aus einer Geste der Überheblichkeit. Vielmehr nimmt er die Dinge so, wie sie sind, betrachtet seine Protagonisten mit einem Lächeln und einem Achselzucken - so wie auch Hunde vermutlich auf ihre Herrchen blicken.

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