Rogue One: A Star Wars Story

Originaldauer
128 min
Regisseur
Gareth Edwards
Besetzung
Felicity Jones, Diego Luna, Wen Jiang
Sprachen
Deutsch, Englisch
Erscheinungsjahr
2016
FSK-Angabe
12 Jahre
  • SD
    € 4,99
  • HD
    € 5,99

Handlung

Unglaubliche 40 Jahre ist es inzwischen her, dass die staunenden Zuschauer folgenden Schriftzug lasen: "Während der Schlacht ist es Spionen der Rebellen gelungen, Geheimpläne über die absolute Waffe des Imperiums in ihren Besitz zu bringen, den Todesstern." Der Satz stammt aus dem Eröffnungstext des ersten "Star Wars"-Films, der 1977 hierzulande unter dem Titel "Krieg der Sterne" erschien. Das Spin-off "Rogue One - A Star Wars Story" (2016) erzählt die Story hinter jenem legendären Intro. Doch trotz vergleichsweise blasser Charaktere entfacht das Quasi-Prequel um den Diebstahl der Todesstern-Pläne nicht nur ein Nostalgie-Spektakel sondergleichen. Vor allem zeigt der düstere "Star Wars"-Ableger nach langer Zeit wieder einen echten Krieg der Sterne.

Getragen wird der gewaltvolle, absolut nicht kindgerechte Kriegsthriller, in dem niedliche Sidekicks wie BB-8 keinen Platz haben und ein Jar Jar Binks wohl gnadenlos gemeuchelt würde, von einer ausgewogenen Mixtur aus echten Figuren und Animationen. Am beeindruckendsten wird der aktuelle Stand digitaler Charaktere an einer Wiedererweckung deutlich: Großmoff Tarkin, ursprünglich vom 1994 verstorbenen Peter Cushing verkörpert, ersteht dank CGI wieder leibhaftig in seiner standartenführerhaften Erscheinung auf und überwacht die Vollendung des Todessterns.

Um jene wohlbekannte Superwaffe des Imperiums dreht sich in "Rogue One" alles: Verantwortlich für deren Bau ist der neue Imperiums-Handlanger Orson Krennic (Ben Mendelsohn). Als Inbegriff postmoderner "Star Wars"-Ambivalenz ist er getrieben, unsicher, neurotisch - vor allem, weil ihm ein weiterer berühmter und behelmter, röchelnder Chef im Nacken sitzt, der kurze, aber intensive Auftritte erhält. Derlei momenthafte Wiedersehen mit alten Bekannten sowie nostalgische Anspielungen liefert "Rogue One" durchaus - allerdings meist in Ecken, die wohl nur Kenner ausleuchten.

Anders als in "Das Erwachen der Macht" sind die Rebellen gänzlich neu zusammengewürfelt. Eine neben der Ästhetik wesentliche Parallele gibt es aber: Abermals spielt eine Frau die Hauptrolle. Auch Jyn Erso, verkörpert von einer sympathisch stereotypenfreien Felicity Jones, behauptet sich wie zuletzt Rey als starker weiblicher Charakter, der sich nicht von Typen abhängig macht.

Die im Diebstahl geübte Jyn soll als Anführerin einer bunten Rebellentruppe Dokumente stehlen, die das Schicksal des Universums verändern können. Gemeinsam mit Captain Cassian Andor (Diego Luna), dem blinden Chirrut Imwe (Donnie Yen) und dessen Kumpel Baze Malbus (Jiang Wen) sowie Droiden K-2SO infiltriert die smarte Kämpferin das Imperium.

Getragen wird der gewaltvolle, absolut nicht kindgerechte Kriegsthriller, in dem niedliche Sidekicks wie BB-8 keinen Platz haben und ein Jar Jar Binks wohl gnadenlos gemeuchelt würde, von einer ausgewogenen Mixtur aus echten Figuren und Animationen. Am beeindruckendsten wird der aktuelle Stand digitaler Charaktere an einer Wiedererweckung deutlich: Großmoff Tarkin, ursprünglich vom 1994 verstorbenen Peter Cushing verkörpert, ersteht dank CGI wieder leibhaftig in seiner standartenführerhaften Erscheinung auf und überwacht die Vollendung des Todessterns.

Um jene wohlbekannte Superwaffe des Imperiums dreht sich in "Rogue One" alles: Verantwortlich für deren Bau ist der neue Imperiums-Handlanger Orson Krennic (Ben Mendelsohn). Als Inbegriff postmoderner "Star Wars"-Ambivalenz ist er getrieben, unsicher, neurotisch - vor allem, weil ihm ein weiterer berühmter und behelmter, röchelnder Chef im Nacken sitzt, der kurze, aber intensive Auftritte erhält. Derlei momenthafte Wiedersehen mit alten Bekannten sowie nostalgische Anspielungen liefert "Rogue One" durchaus - allerdings meist in Ecken, die wohl nur Kenner ausleuchten.

Anders als in "Das Erwachen der Macht" sind die Rebellen gänzlich neu zusammengewürfelt. Eine neben der Ästhetik wesentliche Parallele gibt es aber: Abermals spielt eine Frau die Hauptrolle. Auch Jyn Erso, verkörpert von einer sympathisch stereotypenfreien Felicity Jones, behauptet sich wie zuletzt Rey als starker weiblicher Charakter, der sich nicht von Typen abhängig macht.

Die im Diebstahl geübte Jyn soll als Anführerin einer bunten Rebellentruppe Dokumente stehlen, die das Schicksal des Universums verändern können. Gemeinsam mit Captain Cassian Andor (Diego Luna), dem blinden Chirrut Imwe (Donnie Yen) und dessen Kumpel Baze Malbus (Jiang Wen) sowie Droiden K-2SO infiltriert die smarte Kämpferin das Imperium.

Ob im All oder auf wundervoll entworfenen Planeten, ob in den mit vibrantem Leben erweckten Metropolen oder in den unwirtlichen Winkeln des "Star Wars"-Universums: "Rogue One", der bislang brutalste und düsterste Film des Franchise, zeigt endlich wieder einen echten Krieg der Sterne.

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