Final Portrait

Originaldauer
87 min
Regisseur
Stanley Tucci
Besetzung
Armie Hammer, Geoffrey Rush, Tony Shalhoub
Sprachen
Deutsch, Englisch
Erscheinungsjahr
2017
  • SD
    € 4,99
  • HD
    € 4,99

Handlung

"Ich wüsste nicht, wie man das Leben eines Menschen in einen eineinhalb- oder zweistündigen Film packen soll", sagt Stanley Tucci und wählte einen anderen Weg. "Final Portrait" (2017) erzählt nur wenige Wochen aus dem Leben des Schweizer Bildhauers und Malers Alberto Giacometti, der zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts gezählt wird. Der Titel des Films sagt hier alles: Es geht tatsächlich um das letzte Porträt, das Giacometti gemalt hat. 1990, 24 Jahre nach seinem Tod, wurde es für 20 Millionen Dollar verkauft. In der Hauptrolle: ein brillanter Geoffrey Rush, der den Film quasi im Alleingang durch die anderthalb Stunden trägt.

Seit zehn Jahren ist Giacometti mit dem jungen Schriftsteller und Kunstliebhaber James Lord (Armie Hammer) befreundet. Der sagt gerne und dankbar zu, als der Künstler ihn bittet, für ein Porträt Modell zu sitzen. Nur wenige Stunden soll es dauern, vielleicht einen Tag. Doch es kommt anders.

Giacometti malt, zweifelt und beginnt von Neuem. Giacometti malt, wird abgelenkt durch sein turbulentes Privatleben und beginnt von Neuem. Schon am zweiten Tag wollte Lord eigentlich wieder zurück nach New York fliegen. Doch wer ist er, dass er die Bitte des Malers, doch noch etwas länger zu bleiben, ablehnen könnte? Aus Tagen werden Wochen ... der Maler bleibt unzufrieden und konfus. James Lord verliert langsam die Geduld.

In diesem kleinen Kosmos spielt sich, von ein paar Ausflügen in Cafés abgesehen, der gesamte Film ab. Ob des ständigen Scheiterns des Malers droht der Erzählung fraglos Langeweile. Es passiert wenig. Und doch ist es ein Vergnügen, für eine Weile hinter die Kulissen eines verrückten Lebens blicken zu dürfen. An Geoffrey Rush, der dem echten Alberto Giacometti unfassbar ähnlich sieht, kann man sich nicht sattsehen. Das Kauzige und das Brillante wechseln einander ab, das Komische und das Tragische ebenso. Wer nach dem Film tatsächlich mehr über Giacometti erfahren will, dem seien Lords Memoiren "A Giacometti Portrait" nahegelegt, auf denen "Final Portrait" basiert.

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