Dunkirk

Originaldauer
103 min
Regisseur
Christopher Nolan
Besetzung
Fionn Whitehead, Damien Bonnard, Aneurin Barnard
Sprachen
Deutsch, Englisch
Erscheinungsjahr
2017
FSK-Angabe
12 Jahre
  • SD
    € 4,99
  • HD
    € 5,99

Handlung

Wie brutal muss ein Kriegsfilm sein? Christopher Nolans Weltkriegsepos "Dunkirk" (2017) erzählt von dem Drama, das sich 1940 am Strand der nordfranzösischen Stadt Dünkirchen abgespielt hat. Zehntausende alliierte Soldaten starben damals in der von Deutschen umzingelten Stadt, aber Hunderttausende überlebten, weil sie gerade noch rechtzeitig über den Kanal zurück nach England gebracht wurden. All das erzählt Nolan, ohne einen einzigen Tropfen Blut zu zeigen. Folglich wurde, was im Vorfeld für Diskussionen sorgte, "Dunkirk" auch für Jugendliche freigegeben. Scheute Nolan explizite Bilder, um den Film einer möglichst breiten Masse zugänglich zu machen?

Mitnichten, sagt der Regisseur. Er habe sich nicht auf die "blutigen Aspekte der Schlacht" konzentrieren wollen, das hätten schon so viele vor ihm gemacht. Und mit einem hat Nolan Recht: Wenn sich Tausende Soldaten am Strand niederducken, als deutsche Flugzeuge über ihnen ihre Bomben abwerfen, und dann viele aufstehen und manche liegenbleiben, dann ist das eindringlicher, als zerfetzte Leiber zu zeigen.

Nolan konzentriert sich im Film, der 740.000 Zuschauer in die Kinos lockte, auf drei kleine Geschichten im Chaos des Dramas von Dünkirchen. Aus der Luft nähert sich ein Pilot (Tom Hardy) dem Strand, um feindliche Kampfflugzeuge abzudrängen, auf dem Wasser ein kleines Boot. Zusammen mit seinem Sohn (Tom Glynn-Carney) und dessen bestem Freund (Barry Keoghan) sowie Dutzenden anderen Schiffen macht sich Dawson (Mark Rylance) auf den Weg über den Kanal, um am Strand von Dünkirchen seine Landsleute zu evakuieren. Nolans Hauptaugenmerk liegt allerdings bei den Geschehnissen am Strand selbst.

400.000 britische Soldaten, unter ihnen der junge britische Soldat Tommy (großartig: Fionn Whitehead), harren dort aus. Sie sind eingekesselt von den Deutschen, nur der Weg über das Meer ist offen. In dem Durcheinander trifft Tommy den gleichaltrigen Alex (Harry Styles) und versucht mit ihm, dieser Hölle zu entfliehen.

Der Krieg ist in "Dunkirk" ein Überlebenskampf des Einzelnen, er ist das verzweifelte Ducken, wenn Bomben vom Himmel fallen, oder das Klammern an das letzte Schiff in Richtung Heimat. Das Eindringlichste aber ist der Klang des Krieges, das markerschütternde Kreischen der deutschen Kampfflugzeuge und das Aufschlagen der Bomben auf dem hölzernen Pier. Dass der Krieg brutal ist und blutig, wusste man schon vor "Dunkirk". Jetzt weiß man auch, wie er sich anhört. Er klingt grauenvoll.

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