Coco

Originaldauer
101 min
Regisseur
Lee Unkrich
Sprachen
Deutsch, Englisch
Erscheinungsjahr
2017
  • SD
    € 4,99
  • HD
    € 4,99

Handlung

US-Präsident Donald Trump möchte eine hohe Mauer zwischen den Amerikanern und den Mexikanern errichten - Disney-Pixar baut dagegen eine Verständigungsbrücke zwischen den beiden Nationen. Mit ihrem respektvollen Animationsfilm "Coco - Lebendiger als das Leben" (2017) bringen die Regisseure Lee Unkrich ("Toy Story 3") und Adrian Molina den Zuschauern eine schützenswerte, mexikanische Tradition nahe: den "Dia de los Muertos", den "Tag der Toten", an dem man in Lateinamerika der Verstorbenen gedenkt. Rund 1,2 Millionen Zuschauer wollten den preisgekrönten Animationsfilm in Deutschland in den Kinos sehen.

Der zwölfjährige Miguel Rivera hat einen Traum: Er möchte Musiker werden, wie sein recht jung verstorbenes, berühmtes Vorbild Ernesto de la Cruz. Da gibt es jedoch ein Problem. Sein Ur-Urgroßvater verließ einst Frau und Kind, um sich der Musik zu widmen. Seine Frau, die selbst Sängerin war, hat ihm dies nie verziehen. Sie verbannte fortan Musik gänzlich aus ihrem Leben und baute stattdessen ein Schuhmacher-Imperium auf, dass wie der Hass auf Musik Generation für Generation weitergegeben wurde.

Dennoch will Miguel am Tag der Toten heimlich bei einem Talentwettbewerb Ernestos Hit "Remember me" darbieten. Der Song wurde von Robert Lopez and Kristen Anderson-Lopez komponiert, die für "Let it go" aus "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" bereits einen Oscar erhielten. Dass die deutsche Version des Songs, "Denk stets an mich", bei weitem nicht so bezaubernd ist wie das Original, ist bald Miguels geringstes Problem. Beim Versuch, sich die Gitarre des großen Ernesto aus seinem Mausoleum "auszuleihen", wird der Junge auf übernatürliche Weise in die Welt der Toten katapultiert.

Über eine traumhaft schöne, mit orange leuchtenden Blütenblättern ausgelegte Brücke gelangt er in die atemberaubende Parallelwelt, begleitet von seinem tollpatschigen Sidekick Dante. Der mexikanische Straßenköter muss für weitaus weniger witzige Szenen sorgen, als man es aus anderen Disney-Filmen gewohnt ist: "Coco" ist über weite Strecken ein ernster Film, aber deshalb nicht weniger wunderbar.

Es ist ein großes Verdienst dieses vielschichtigen Animationsfilms, den Wert der Erinnerung den Zuschauern so anrührend nahezubringen. Davon war offensichtlich auch die Academy begeistert: "Coco" gewann zwei Oscars, als bester Animationsfilm und für den Besten Song. Und das völlig zu Recht.

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