Boston

Originaldauer
124 min
Regisseur
Peter Berg
Besetzung
Mark Wahlberg, Melissa Benoist, Michelle Monaghan
Sprachen
Deutsch, Englisch
Erscheinungsjahr
2016
FSK-Angabe
12 Jahre
  • SD
    € 4,99
  • HD
    € 5,99

Handlung

Wie viel Zeit sollte vergehen, bevor ein Film nach einer wahren Begebenheit, zumal einer blutigen mit drei Toten und mehr als 260 Verletzten, auf die große Kinoleinwand kommt? Oliver Stones "World Trade Center" beispielsweise arbeitete fünf Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 das Geschehene in einem Drama auf. Peter Bergs "Boston" (2016) ist bereits gut vier Jahre nach dem Attentat auf den Marathonlauf in der Hauptstadt des US-Bundesstaates Massachusetts in den Heimkinos zu sehen - als fiktiver Thriller.

Zwei Bomben, versteckt in Rucksäcken und abgelegt zwischen den Beinen vieler ausgelassener Zuschauer am Rande der Strecke in der Boylston Street, detonierten mit einem Abstand von nur 13 Sekunden. Die Szenen um diese Explosionen, ausgelöst von den Brüdern Dschochar und Tamerlan Zarnajew, sind es auch, in denen "Boston", immerhin gedreht an Originalschauplätzen, seine Würde behält und eben nicht in ein plakatives Katastrophenszenario biegt.

Klar, es sind blutige Bilder zu sehen. Das muss auch sein, bei drei Toten und mehr als 260 zum Teil Schwerstverletzten. Zwischen verzweifelten Schreien und in einer allgemeinen Panik irrt der ebenfalls verletzte Tommy Saunders (Mark Wahlberg) umher. Schnelle Schnitte begleiten den Polizeisergeant, der versucht, so etwas wie eine Übersicht in verwirrendem Chaos zu erhalten.

Die schlimmen Minuten direkt nach dem Attentat haben eher die Form einer Dokumentation. Regisseur Berg bleibt wohltuend nüchtern, er hält sich mit drastischen Bildern und überzogener Action zurück. Der Schrecken allein entfaltet Wirkung genug.

Der Regisseur gibt an, dass er keine reine Doku drehen wollte. Und immerhin sollte sein Film auch mitreißen - diejenigen Zuschauer, die von dem Terror eben nicht direkt betroffen waren. Mit der Action zum Finale macht der Film ihnen ein Zugeständnis, wie zuvor den Menschen in Boston mit einer distanzierten Herangehensweise.

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