Baywatch

Originaldauer
111 min
Regisseur
Seth Gordon
Besetzung
Dwayne Johnson, Zac Efron, Alexandra Daddario
Sprachen
Deutsch, Englisch
Erscheinungsjahr
2017
FSK-Angabe
12 Jahre
  • SD
    € 4,99
  • HD
    € 5,99

Handlung

Weißer Sand, blaues Wasser, klarer Himmel - idyllischer könnte der Strand kaum sein. Bis plötzlich eine Windböe einen Surfer in die Höhe reißt - ein Rettungsschwimmer eilt zum Einsatz. In Nahaufnahme erscheint das Gesicht des auftauchenden Helfers in Not vor einem kitschigen Sonnenuntergang. Dwayne Johnson schaut entschlossen in die Kamera, und vor dem bunten Himmel taucht der monumentale Schriftzug "Baywatch" in roten Buchstaben auf. Als wäre das nicht schon dick genug aufgetragen, runden vier Delfine im Synchronsprung das Intro ab. Schon ist klar: Mit der 80er-Serie hat das Remake (2017) nicht mehr viel zu tun. Vielmehr handelt es sich hier um eine Parodie mit einem sommerlich leichten Ton.

Klar, der muskelbepackte Mitch Buchannon (Dwayne Johnson) kann nicht alles alleine machen: Der Leiter des "Baywatch"-Teams sucht Verstärkung für seine Rettungsschwimmer-Gruppe. Die wird nach der etwas in die Länge gezogenen Aufnahmeprüfung schön stereotyp zusammensetzt. Da wären die hübsche Blondine (Kelly Rohrbach), die auf den Nerd (Jon Bass) steht, die unnahbare Stille (Alexandra Daddario), die Erfahrene (Ilfenesh Hadera) und nicht zu vergessen der Raufbold Matt (Zac Efron). Letzterer ist ein ehemaliger Olympiaschwimmer - die Goldmedaille immer griffbereit -, der dank seiner Alkohol-Eskapaden auf dem harten Boden der Tatsachen angekommen ist.

Auch wenn in der bunten Action-Komödie ab und an ein in Gefahr geratenes Leben aus dem Meer gerettet wird, versucht das Schwimmer-Team vor allem, einen Drogenschmuggel aufzudecken. Um die Gangsterbraut Victoria Leeds (Priyanka Chopra) zur Strecke zu bringen, scheuen Mitch und seine Schützlinge keine Herausforderungen.

Dabei geraten die beiden Alphamännchen Mitch und Matt zur Freude des Publikums immer wieder aneinander und torpedieren sich mit fiesen Sprüchen. Vor allem Zac Efron spielt mit seinem Image und zeigt, dass er über sich selbst lachen kann, wenn er sich als "Mr. High School Musical", "One Direction", "New Kids on the Block" oder "Malibu Ken" titulieren lassen muss. Auch in den Action-Szenen nimmt sich der Film nicht allzu ernst: Alles ist zu groß, zu hell, zu krass und schießt nicht nur einmal über das Ziel hinaus oder rutscht gewaltig unter die Gürtellinie.

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