Baby Driver

Originaldauer
108 min
Regisseur
Edgar Wright
Besetzung
Ansel Elgort, Kevin Spacey, Lily James
Sprachen
Deutsch, Englisch
Erscheinungsjahr
2017
FSK-Angabe
16 Jahre
  • SD
    € 4,99
  • HD
    € 5,99

Handlung

Wie nimmt man den Zuschauer gleich am Anfang eines Films gefangen? Eine überzeugende Antwort auf diese Frage liefert der englische Regisseur und Drehbuchautor Edgar Wright ("The World's End") mit dem Einstieg von "Baby Driver" (2017), der sich in zwei bestechend orchestrierte Sequenzen unterteilt. Der jugendliche Titelheld Baby (Ansel Elgort) sitzt hier zunächst mit den Gangstern Griff (Jon Bernthal), Buddy (Jon Hamm) und Darling (Eiza González) in einem Wagen vor einer Bank, die seine Mitstreiter wenig später ausrauben. Der Coup an sich steht nicht im Fokus, findet vielmehr im Hintergrund statt, da die Kamera den wartenden Baby fixiert, der zu den Klängen aus seinen Kopfhörern auf dem Lenkrad herumtrommelt, um kurz darauf seine Komplizen in einer mitreißenden, perfekt getakteten Flucht aus der Gefahrenzone zu manövrieren.

Baby lebt - einem Autisten ähnlich - in seiner eigenen Welt, in der Musik eine besonders große Rolle spielt. Als Ausdruck von Coolness und nicht zuletzt als Ablenkung vom Tinnitus, der ihn seit einem fatalen Autounfall im Kindesalter begleitet. Seine kriminelle Laufbahn ist eng verknüpft mit dem abgebrühten Gangster Doc (Kevin Spacey), der es sich zunutze macht, dass der Jungspund bei ihm in der Kreide steht.

Seine Raubzüge zieht das Mastermind stets mit wechselnder Besetzung durch. Einzig Baby ist als talentierter Fahrer jedesmal dabei und kann so seine Schulden langsam abbauen. Eines Tages begegnet er allerdings der hübschen Kellnerin Debora (Lily James) und findet plötzlich Gefallen an einer Zukunft ohne schmutzige Geschäfte, die gerade jetzt in Reichweite liegt. Immerhin sind Baby und Doc nach einem weiteren Auftrag quitt. Dummerweise will der väterliche Drahtzieher schon bald nichts mehr davon wissen.

Die temporeiche Räuber-Romanze fällt äußerst unterhaltsam aus. Das liegt erstens an der Figurenzeichnung und zweitens an der gewitzten Art und Weise, wie der Regisseur schmissige Songs, atmosphärische Schwankungen und handgemachte Actionszenen verbindet. Baby erweist sich als facettenreicher Held, der sich abseits seines Fluchtwagenjobs liebevoll um seinen tauben Pflegevater Joseph (CJ Jones) kümmert. Die Liebe zu Debora ist ein Klischee, fühlt sich im Zusammenspiel der beiden Darsteller aber natürlicher an als das Anbandeln in vielen romantischen Komödien.

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